Im ersten Quartal dieses Jahres verloren vier Menschen bei Verkehrsunfällen in Kärnten ihr Leben, eine Person weniger als im Vorjahreszeitraum. Dennoch ist die Gesamtzahl der Verkehrstoten höher als in vergangenen Jahren.
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) veröffentlichte heuer wieder die Statistik der Verkehrstoten in unserem Land: „Österreichweit ist die Zahl der Verkehrstoten heuer im 1. Quartal um fast ein Drittel auf 53 und damit den zweitniedrigsten Wert im 21. Jahrhundert zurückgegangen.“ Zwar konnte auch in Kärnten ein Rückgang verzeichnet werden, dennoch wurden rund 400 Menschen bei Verkehrsunfällen in den ersten drei Monaten verletzt.
„In den vergangenen zwei Jahren gab es auf Kärntens Straßen im 2. Quartal doppelt so viele Verkehrsunfälle wie im 1. Quartal“, merkt der VCÖ aber an. Die Forderung nach mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet sowie Tempolimit 80 statt 100 auf Freilandstraßen wird seitens des VCÖ erneuert.
Reduktion des Tempos könnte Schlimmeres verhindern
„Es ist ein physikalisches Gesetz, dass mit dem Tempo der Anhalteweg zunimmt und damit das Unfallrisiko und bei einem Unfall das Risiko von Verletzungen steigt. Auch die Folgen von Fehlverhalten wie Ablenkung und Unachtsamkeit sind bei höherer Geschwindigkeit fataler. Niedrigeres Tempo bringt mehr Verkehrssicherheit“, erinnert VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
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