22.08.2012 16:36 |

Sattes Plus

Bußgeld-Bilanz: Polizei kassierte 4,2 Mio. € im Jahr 2011

Rund 4,24 Millionen Euro hat die heimische Exekutive im Jahr 2011 von den Autofahrern kassiert. Damit stiegen die Bußgeldeinnahmen im Vergleich zum Jahr 2010 um stolze 700.000 Euro. Ähnlich stellt sich die Entwicklung innerhalb Wiens dar: Im Jahr 2011 wurden hier rund 200.000 Euro mehr einkassiert als im Vergleichszeitraum. Das geht aus einer Untersuchung des Verkehrsministeriums hervor.

Die Höhe der Einnahmen lasse allerdings nur bedingt Rückschlüsse auf die Anzahl der Delikte zu, da die Verstöße je nach Bundesland unterschiedlich bestraft würden, so ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka, die den daraus resultierenden Mangel an Transparenz und Nachvollziehbarkeit kritisiert. "Das macht die Generalprävention schwierig", so Zelenka.

Fast 99.000 Führerscheine abgenommen
Die Zahl der entzogenen Führerscheine blieb hingegen relativ konstant. Mit Stichtag 31. Dezember 2011 waren in Österreich fast 99.000 Menschen aufgrund diverser Delikte nicht mehr im Besitz ihres Führerscheins. Die häufigsten Gründe für den Verlust der Lenkberichtigung waren Alkohol am Steuer, gefolgt von Geschwindigkeitsübertretungen, Verkehrsgefährdung.

Allein wegen Alkoholisierung verloren im Vorjahr rund 26.000 Personen ihren Führerschein. Zudem wurden knapp 2.730 Personen ohne Lenkberechtigung von der Polizei angehalten und bestraft, davon 823 im Wiederholungsfall.

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