Die Mitarbeiter hegen schon länger die Befürchtung, jetzt schlägt auch die Landesregierung Alarm: Die Flugwetterstelle soll vom Salzburger Airport nach Wien abgesiedelt werden. Wie die zuständige Austro Control auf „Krone“-Anfrage bestätigt, wird die Flugwetterstelle schon jetzt tageweise von Wien aus betreut.
Die Austro Control spricht von einer „Modernisierung“, das Land sieht es anders. „Wir sind vehement gegen eine Zentralisierung der Flugwetterstation, da aus der Ferne die regionalen Gegebenheiten des Wetters nicht berücksichtigt werden können“, sagt Landes-Vize Stefan Schnöll (ÖVP).
Schnöll argumentiert mit besonderer Topographie
SPÖ und FPÖ warnen schon länger vor diesem Schritt. Flughafen-Aufsichtsratschef Schnöll wendet sich jetzt mit einem Brief an die zuständige Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Die topographischen Besonderheiten in Salzburg könne man nur lokal beurteilen. Es würden deutlich mehr Umleitungen von Flügen nach München oder Linz drohen, befürchtet Schnöll.
Von der Austro Control heißt es, bisher sei so ein Fall nicht aufgetreten. „Es ist für uns auch aus wirtschaftspolitischer Sicht nicht hinnehmbar, wenn immer mehr hochqualifizierte Arbeitsplätze öffentlicher Einrichtungen nach Wien wandern“, sagt Schnöll.
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