Der Mühlviertler Julian Wagner wäre 2019 wegen eines unachtsamen PS-Fans bei der Rebenland-Rallye fast in eine Fotografen-Gruppe gerast. Auch fünf Jahre später ist der Vorfall noch immer nicht vergessen. „Da hätte es Tote geben können“, erinnert sich der 29-jährige Skoda-Pilot.
„Ich habe die Bilder immer noch im Kopf und auch die schlimmen Gedanken, was passieren hätte können, sind präsent“, sagt Julian Wagner. Trotz der Vorfreude, dass er nach Platz drei bei der Jännerrallye auch beim zweiten Staatsmeisterschaftslauf starten kann, ist vorm Beginn der Rebenland-Rallye am Freitag beim jüngeren Bruder von Dreifach-Staatsmeister Simon auch ein mulmiges Gefühl dabei.
Zuschauer rannte auf Straße
Denn genau vor fünf Jahren konnte Julian mit ganz viel Können, aber auch Glück, einen folgenschweren Unfall verhindern. Rückblick: Bei der vierten von 16 Sonderprüfungen ist Julian auf Podestkurs und mit über 130 km/h unterwegs, plötzlich läuft ein PS-Fan und Hobbyfotograf über die Straße. Der Mühlviertler kommt mit seinem Skoda dadurch von der Linie ab und rast beinahe unverschuldet in eine Gruppe von anderen Fotografen.
„Hätte Tote geben können!“
„Da hätte es Tote geben können“, so der 29-Jährige! Erfreulicherweise ist aber bis auf einen Sachschaden rein gar nichts passiert und reagierte auch der Veranstalter darauf. Denn mittlerweile ist diese berüchtigte Passage gänzlich gesperrt. Hassliebe bei „Mundl“„Das hätte ganz schlimm ausgehen können“, sagt auch Julians Teamchef Raimund Baumschlager, den mit der Rebenland so etwas wie eine Hassliebe verbindet. Denn bei einer seiner Lieblingsrallyes baute „Mundl“ 2018 einen schweren Unfall, zog sich dabei Wirbelbrüche zu.
Große Freude
Ein rein positive Verbindung hat hingegen Beifahrer-Ikone Sigi Schwarz, denn der feierte just 2019 nach einem Jahr Verletzungspause – bei einem Unfall mit Gerwald Grössing hatte er sich den Arm gebrochen und innere Verletzungen zugezogen – in der Steiermark sein Comeback. „Die Freude über die Rückkehr war einfach riesig“, erinnert sich der Gastwirt aus Steyrling.
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