Volksbefragung?

Aufregung um Pläne für neues Betriebsgebiet

Burgenland
28.02.2024 18:58
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Die Opposition in Mattersburg befürchtet die Ansiedelung von großen Industriebetrieben. Die Stadt weist das zurück.

Erneut sorgt ein Bauvorhaben für Wirbel in Mattersburg. Dieses Mal geht es aber nicht um die Michael-Koch-Straße, sondern um ein geplantes Betriebsgebiet bei der Wienerstraße. Die ÖVP befürchtet, dass auf dem Areal - direkt neben einer Wohnsiedlung - auch große Produktionsbetriebe Platz finden könnten. „Das bedeutet Industrie auf der anderen Seite von Wohnraum und Kinderspielplatz“, warnt ÖVP-Stadtrat Thomas Haffer.

Stattdessen Leerstand nutzen
Kritik kommt auch von den Neos. Sie pochen auf eine Mobilisierung von Leerständen statt dem Schaffen von neuen Gewerbegebieten. Die Oppositionsparteien forderten daher in einer Sondersitzung des Gemeinderates eine Volksbefragung zu den Plänen.

Politische Inszenierung
Der Antrag wurde jedoch von der SPÖ abgelehnt. Schon allein die von der Opposition vorgeschlagene Fragestellung für die Volksbefragung habe gezeigt, dass es sich nur um eine politische Inszenierung handle, so SPÖ-Bürgermeisterin Claudia Schlager. Hinzu komme, dass die ÖVP falsche Behauptungen sowie Unwahrheiten verbreitet habe und mit den Ängsten der Menschen spiele.

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Es lässt sich der Verdacht, dass es um reine Show- und Verunsicherungspolitik zugunsten der Opposition geht, nur schwer von der Hand weisen.

Bürgermeisterin Claudia Schlager

Fotomontagen
„Hier wird kein Industriegebiet entstehen, wie von der ÖVP in den sozialen Medien mit einer Fotomontage fälschlicherweise verbreitet wird“, erklärt Schlager. Es werde auch kein weiteres Einkaufszentrum kommen. Vielmehr sollen sich Betriebe ansiedeln können, die auch Arbeitsplätze für die Stadt bedeuten.

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