Zug ist abgefahren

Camper müssen ihre zweite Heimat bis Herbst räumen

Kärnten
25.02.2024 11:30

Die Diskussion Freitagabend am Pirkdorfer See ließ bei den Dauercampern die Emotionen hochgehen. Campingplatzbetreiber will beim Abbau helfen.

„Natürlich waren die Emotionen groß. Für viele von uns war der Campingplatz am Pirkdorfer See über Jahrzehnte die zweite Heimat. Wir haben auch die Kultur in der Region mitgelebt und geprägt“, sagt Johann Weiss, Sprecher der Camper.

Franz Skuk, der das Campingareal und das Hotel Petzenland betreibt, stellte sich Freitagabend mit Rechtsbeistand Peter Fejan und Geschäftsführer Manuel Hallegger am Pirkdorfer See der Diskussion.

Eine Kündigung sei notwendig, da es sich um keinen befristeten Vertrag handle. Weiters habe es seitens der Behörde neue Auflagen gegeben. Skuk: „Diese rechtlichen Vorgaben müssen wir ganz einfach erfüllen.“

Der Zug ist abgefahren
Für die langjährigen Camper ist der Zug praktisch abgefahren. Weiss: „Wir verbringen hier schon seit 21 Jahren mehrere Monate pro Saison. Unsere Investitionen können wir nur noch in den Müll schmeißen.“

Da das Areal bis Oktober geräumt werden muss, wird die Erholung in diesem Sommer nicht groß sein. Weiss: „Wir versuchen, einen Aufschub für den Abbau zu erwirken.“ Diese Woche soll eine weitere Besprechung stattfinden. Das Unternehmen will die 108 Camper beim Abbau ihre Unterkünfte unterstützen. Container sollen aufgestellt werden. 

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