Der Vater war bereits zur Arbeit gefahren, und die Mutter befand sich kurz im Bad, als der Zweijährige die Dachgeschoßwohnung erkundete. Dabei entdeckte der lebhafte Bub einen Sessel und gelangte über ihn auf das Fensterbrett.
Großmutter: "Ich hab' gerufen und gedeutet"
Edeltraud M. (48) arbeitete gerade im Garten, als sie ihren Enkel neben dem Fenster sah. Sie musste mitansehen, wie er versuchte, das Fliegengitter zu entfernen. "Ich hab' gerufen und gedeutet, dass er sofort weggehen soll", schilderte die Oststeirerin der "Krone" die schrecklichsten Sekunden ihres Lebens.
"Leider hat's nichts genutzt. Dann ist der Bub abgestürzt. Schrecklich!" Der Zweijährige landete auf der Wiese, nur wenige Zentimeter von einer Betonleiste und dem Schotterboden entfernt. "Er war bei Bewusstsein", berichtete seine Oma, "und hat er hat ganz laut geweint."
Positives Ergebnis im Spital: "Nur Prellungen"
In Begleitung seiner Mutter Romana (27) wurde der kleine Max wenig später an Bord des ÖAMTC-Helikopters zur Grazer Kinderchirurgie geflogen und gründlich untersucht. Das Ergebnis fiel positiv aus: keine Brüche, keine inneren Verletzungen, nur Prellungen. Der Bub kann bald wieder in häusliche Pflege entlassen werden.
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