Michael Kemeter, der im Vorjahr an Ort und Stelle 160 Meter bewältigt hatte, schaffte den neuen Rekord im zweiten Anlauf. Sein alter Rekord war nach seinen Informationen erst am 2. Juni durch einen Deutschen in Salzburg gebrochen worden. Kemeter balancierte bei lediglich fünf Grad Celsius Lufttemperatur über das nur sechs Grad kalte Gewässer.
"Die Eigenschwingungen der Line werden mit der Länge immer schwerer beherrschbar. Man muss öfters einige Sekunden Pause einlegen, um sie wieder ruhig zu bekommen. Aber auch optische Dinge wie die Spiegelung des Wassers können einen aus der Balance bringen, da muss man Tricks anwenden und intensiv auf das Körpergefühl horchen", berichtete Kemeter am Montag.
Der 24-jährige Obersteirer übte sich als Jugendlicher im Schießsport und entdeckte 2009 das Slacklinen für sich. Seither übt er diese Trendsportart - neben dem Basejumpen - professionell aus und hat nach eigenen Angaben auch schon verschiedene Weltrekorde in diversen Kategorien aufgestellt.
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