Die Vorarlberger Sozialdemokraten sorgen sich um die Qualität der Kinderbetreuung in Vorarlberg. Insbesondere der Personalschlüssel bereitet ihnen Kopfzerbrechen.
Die Sozialdemokraten Vorarlbergs sorgen sich um das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen im Land. Aus Sicht der Pädagoginnen sei es vor allem der geänderte Betreuungsschlüssel, der ihre Arbeitssituation zunehmend erschwere, meint die geschäftsführende SPÖ-Klubobfrau Manuela Auer. Sie befürchtet einen „langfristigen Qualitätsverlust für die Kinderbetreuung“.
Personalmangel
Mit einer Anfrage an Landesstatthalterin Schöbi-Fink möchte die SPÖ deshalb in Erfahrung bringen, ob das Land die Bedenken der Pädagoginnen aufgreift und welche Maßnahmen gegen den herrschenden Personalmangel ergriffen werden. Als Knackpunkt identifiziert Auer den Personalmangel: „Den Betreuungsschlüssel anheben, heißt Gruppen werden größer. In Vorarlberg bekommen wir durch diese Regelung aber nicht automatisch mehr Betreuungspersonal. Die Zahl der Pädagoginnen bleibt nämlich gleich.“
Genau darin zeige sich die Schwierigkeit des neuen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes, sagt Auer. „Die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden müssen verbessert werden. Ansonsten fehlen weiterhin ausreichend Fachkräfte, die die Aufgabe stemmen können“, betont sie. Kinderbetreuungseinrichtungen dürften nicht zu reinen Aufbewahrungsstätten mutieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.