Mit frischem Elan wollten Florian Hofmann und Daniela Brunner (beide ÖVP) voller Tatendrang viele neue Projekte in Pernersdorf, Bezirk Hollabrunn, umsetzen. Da die SPÖ gleich nach dem Volksentscheid Neuwahlen auslöste, hofft die ÖVP, davon zu profitieren.
Aber schon kurz darauf später machte man dem dynamischen Duo einen „roten“ Strich durch die Rechnung. Sie wären zu jung und hätten zu wenig Erfahrung zu zweit an der Spitze, argumentierte die SPÖ, nachdem deren Wünsche am beharrlichen Veto des jüngsten Bürgermeisters Österreichs gescheitert waren.
Kasper scheitere am „neuen Jungchef“
Denn die SPÖ wollte Erwin Kasper als Vizebürgermeister installieren. „Das wäre ein Zeichen der Zusammenarbeit gewesen“, so der Sozialdemokrat. Aber der neue Ortschef bestand auf Daniela Brunner (53) als Vize – sie hätte ohnehin elf Jahre Erfahrung in der Lokalpolitik. Es folgte personelles Gerangel im Hintergrund. Bis die SPÖ die Reißleine zog und die Mandate zurücklegte.
Am Sonntag wird nun neu gewählt in Pernersdorf. Die ÖVP will ihren Vorsprung ausbauen, die SPÖ indes auf die Bürgermeisterpartei aufholen.
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