Bereits seit März 2022 wird in der Landeshauptstadt ein Präventionsplan umgesetzt. Nun wurde die Stadtfeuerwehr mit einem Notstromaggregat ausgestattet.
Und plötzlich ist es dunkel. Licht, Computer, Ampeln, Kühlschrank, Bankomat – nichts funktioniert mehr! Ein länger andauernder und großflächiger Stromausfall, ein Blackout, ist nach Expertenmeinung keine Frage mehr des Ob, sondern nur mehr des Wann. Deshalb ist es wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um bestmöglich mit der Situation umzugehen. Da spielt vor allem Vorbereitung eine große Rolle.
Vorreiterrolle
Eisenstadt sieht sich dabei als Vorreiter und hat bereits im März 2022 einen Präventionsplan im Gemeinderat beschlossen, der seither sukzessive umgesetzt wird. „Früher undenkbar - jetzt ist es mittlerweile ein einsatzrealistisches Szenario“, sagt Bürgermeister Thomas Steiner. „Darauf bereiten wir uns als Stadt und die Bevölkerung vor.“
Mit den begehrten Notfall-Kurbelradios und den Vorratskisterln in Kooperation mit dem Konzern REWE, gab es bereits zwei konkrete Maßnahmen, um die Bevölkerung bei der eigenen Vorbereitung zu unterstützen. Darüber hinaus wird im Hintergrund derzeit an der Einrichtung und Planung von Selbsthilfebasen, Infopoints und einer handlungsfähigen Einsatzzentrale gearbeitet.
Zudem wurden nun zwei Notstromaggregate angekauft. Eines der beiden wurde vor Kurzem der Stadtfeuerwehr Eisenstadt übergeben, das zweite steht bereits auf dem Bauhof. Einsatzbereit, versteht sich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.