Eine neue Revitalisierungs-Initiative soll in der Steiermark die Bauwirtschaft beleben und den Bodenverbrauch bremsen. Die Sanierungs-Förderungen sind heiß begehrt, Budget für 2024 wurde deutlich aufgestockt.
Ob Wohnungen oder Einfamilienhäuser: In der Steiermark wird so wenig neu gebaut wie schon lange nicht mehr, die Bauwirtschaft hängt in den Seilen. Zugleich versucht die Politik, das drängende Problem der Bodenversiegelung in den Griff zu bekommen.
Kulturelles Erbe bewahren, Boden sparen
Aus diesen Umständen heraus haben das Land Steiermark, die Wirtschaftskammer und die Raiffeisenbank gemeinsam die Initiative „Wir beleben unser Land“ ins Leben gerufen. „Mit der Revitalisierung und Sanierung von historischen Gebäuden erhalten wir nicht nur einen Teil des reichen kulturellen Erbes in der Steiermark, sondern reduzieren auch Boden- und Ressourcenverbrauch“, sagt Landeshauptmann Christopher Drexler.
Der zentrale Hebel, um Sanierungen attraktiver zu machen, sind entsprechende Förderungen. Neben jenen des Bundes bietet auch das Land Steiermark Zuschüsse für verschiedenste Maßnahmen, vom Fenstertausch bis zur umfassenden thermischen Sanierung.
Mega-Run auf Sanierungs-Förderung
Die Nachfrage ist regelrecht explodiert: Waren es 2022 bei der sogenannten „kleinen Sanierung“ noch 1200 Förderansuchen, gingen 2023 schon 13.000 Anträge ein. Das Budget für 2024 wurde auf 56,3 Millionen Euro erhöht (+25 Millionen).
Beispiele zu gelungenen Revitalisierungen und Infos zu Förderungen finden Sie unter www.wirbeleben.at
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