Im kommenden Jahr legt das Land Steiermark eine neue Förderung zur Entsiegelung von Flächen auf - für Gemeinden, Firmen und auch Private. Ziel ist, dass Regenwasserkanäle entlastet werden.
Das „Zubetonieren“ in der Steiermark, also die Bodenversiegelung, ist ein Garant für hitzige Diskussionen und bringt die Landespolitik unter Zugzwang. Ein kleines Mosaiksteinchen im Kampf um Boden legen nun die Agrar- und Umwelt-Landesrätinnen Simone Schmidtbauer (ÖVP) und Ursula Lackner (SPÖ) mit ihrer „Entsiegelungsoffensive Weiß-Grün“ vor. Unter anderem gibt es ab 2024 eine Förderung für Entsiegelung von Flächen, wenn diese der Versickerung von Regenwasser dienlich ist.
Beispiel: Ein asphaltierter Parkplatz wird aufgebrochen und mit Rasengittersteinen neu errichtet. Gefördert werden sowohl Gemeinden als auch Firmen und Privatpersonen. Der Fördersatz ist je nach Kommune individuell und soll rund 25 bis 30 Prozent der Investition ausmachen. Bis zu 8,5 Millionen Euro sind dafür vorerst im Topf. Weitere vier Millionen stehen Gemeinden in einem Fördercall für Klimawandelanpassungsmaßnahmen, etwa Begrünung und Erneuerbare Energien, zur Verfügung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.