Im Papa-Einsatz
Brunner muss seinen Führerschein abgeben
Ach, was tun denn die Väter nicht alles für ihre Söhne. Bundesfinanzminister Magnus Brunner musste seinen Führerschein abgeben, als er mit seinem Sohn im Dienstauto die Geschwindigkeit überschritt. Warum? Lesen Sie hier,...
Irren ist bekanntlich menschlich und somit etwas, wovor auch Minister nicht gefeit sind. Jüngstes Beispiel ist Magnus Brunner, der mit seinem Dienstauto, einem 7er-BMW, in einer 80er-Zone mit mehr als 100 km/h unterwegs war. Die Fahrt kam dann schließlich auf der Rheintalautobahn (A 14) dank einer Zivilstreife beim Knoten Dornbirn-Süd zum Stillstand. Der Finanzminister wollte - nicht immer typisch bei Politikern - gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Er gestand den Fehler ein, entschuldigte sich und hat nun den Führerschein für vier Wochen abgegeben.
Warum Brunner aber so eilig durch Ländle huschte, hat nun die „Krone“ in Erfahrung gebracht. Es war ein sportlicher, wenn man so will. Der einstige Präsident des österreichischen Tennisverbandes chauffierte nämlich einen seiner Söhne Samstagfrüh zur Tennis-Landesmeisterschaft. Dabei dürfte Papa Brunner schon im Wettkampfmodus gewesen sein und die 80er-Zone auf der Autobahn schlicht und ergreifend übersehen haben. Der Bleifuß sei also tatsächlich nicht beabsichtigt gewesen.
Sein Sohn dankt ihm jedenfalls den rasanten Fahreinsatz, schließlich konnte er dann die Meisterschaft am Wochenende für sich entscheiden.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.