Mit 19 Feldspielern und zwei Torhütern startete Neo-Coach Andreas Heraf gestern mit Austria Lustenau auf dem Kunstrasen in Hohenems in die Frühjahrsvorbereitung. Ein Testspieler war beim Auftakt dabei, Nico Gorzel kennt Heraf von Türkgücü München. Der rekonvaleszente Kapitän Matthias Maak absolvierte ein Individualtraining mit Athletiktrainer Lucas Vidal. Nicht mehr an Bord ist Jonathan Schmid, der Vertrag des Franzosen wurde aufgelöst.
Zwar war es ein Kennenlernen für Coach und Spieler, bei dem sichtlich auch Spaß im Vordergrund stand - intensiv war die Einheit aber trotzdem. Heraf machte sich ein erstes Bild von seiner neuen Mannschaft. Die aber noch längst nicht komplett ist. Denn mit der Qualität des aktuellen Kaders wird die ohnehin schon schwierige Mission, die Liga zu halten, nicht zu bewerkstelligen sein. Das ist den Lustenauern durchaus bewusst. „Es wird noch einiges passieren, hoffentlich schon in den nächsten Tagen“, sagt Heraf über die kommenden Transfers, „und es sollen Spieler sein, die ich kenne. Wir haben keine Zeit für Experimente.“
Defensive stark machen
Welche Baustellen bei seinem neuen Team zuerst behoben werden müssen, ist für Heraf offensichtlich. „Wir haben im Herbst 40 Tore bekommen, durchschnittlich mehr als zwei pro Spiel. Mit so einem Schnitt schafft man keinen Klassenerhalt“, stellt er klar, „darum müssen wir unbedingt unsere Defensive stark machen. Das liegt mir und das kann ich. Ein paar zusätzliche Tore werden wir auch schießen müssen.“
Und von seinen Spielern verlangt der Trainer in den kommenden Monaten alles. „Wir wissen, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen und dass wir vom ersten Tag an alles reinwerfen müssen, um diese Aufgabe zu lösen“, sagt Heraf.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.