Angesichts der steigenden Arbeitslosenzahlen fordern ÖVP-Wirtschaftsvertreter eine Senkung der Lohnnebenkosten, um damit Arbeitsplätze sichern zu können. Manuela Auer kann sich mit der Idee aber keineswegs anfreunden:
„Das nützt ausschließlich den Arbeitgebern, in dem sie sich Geld sparen. Damit wird jedoch kein einziger Job gesichert“, betont die AK-Vizepräsidentin Manuela Auer von der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG).
Auer fürchtet massiven Sozialabbau
Für die Beschäftigten bedeute eine Senkung der Lohnnebenkosten, dass ein massiver Sozialabbau durch fehlende Steuereinnahmen drohe. „Dem Staat steht weniger Geld zur Verfügung. Die fatale Folge sind meistens Leistungskürzungen und das betrifft uns alle“, erklärt Auer.
Ein Drittel der Lohnnebenkosten fließt nämlich in Sozialbeiträge: Pensionen, Arbeitslosenunterstützung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Gesundheitssystem, Familienbeihilfe oder Kinderbetreuungsgelder.
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