KAC-Stürmer Marcel Witting ist happy über das Ende seiner Leidenszeit: „Ich hatte einige harte Jahre!“ Jetzt ist er bei den Rotjacken gesetzt und hat mit fünf Toren einen persönlichen Rekord aufgestellt.
„Marcel Witting, Eishockeygott“, sangen die Fans beim 6:1-Sieg des KAC über Wien. Direkt nachdem der 28-Jährige mit seinem zweiten Treffer auf 4:1 gestellt hatte - sein allererster Karriere-Doppelpack. Trotz aller Bescheidenheit war das für Witting Balsam auf seiner Seele. „Ich hatte zuletzt einige beinharte Jahre - es war sogar ein Thema, dass ich wie mein Bruder Samuel zur Polizei gehe und die Karriere beende“, erzählt der Stürmer.
War ein Sündenbock
Denn nachdem er unter Ex-Coach Petri Matikainen im ersten Meisterjahr spitze war, kam er danach nie wieder wirklich zum Zug. “Ich war verletzt und plötzlich außen vor - ich bin froh, dass diese Zeit nun vorbei ist“, meint Marcel. Unter dem finnischen Trainer war der Tiroler ein Sündenbock und kam auch nur zum Zug, wenn es extrem viele Ausfälle gab.
Zwei Tage Auszeit
Beim neuen Trainerduo Furey/Fischer hat er sich jetzt völlig etabliert, spielt als Center oder Flügel. „Weil sie übernommen haben, wollte ich meine Karriere fortsetzen. Denn ich wusste, dass ich eine faire Chance bekommen würde.“ Die fünf geschossenen Saisontore sind jetzt auch sein neuer Rekord. „Klar tun das gut! Aber ich helfe der Mannschaft auch gern mit Blocks und Checks.“ Er und die Kollegen haben zwei Tage frei: „Eine wichtige Pause nach dem harten Programm über die Feiertage - ich nutze die Auszeit zum abschalten." Denn am Samstag kommt schon wieder Linz.
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