Mi, 17. Oktober 2018

Sexy Augenaufschlag

29.03.2012 12:44

Volumenmascaras im Test: Kein 'Sehr gut', aber viele 'Gut'

Volumenmascaras versprechen mehr Fülle für die Wimpern. In einer vom Magazin "Konsument" veröffentlichten Untersuchung der deutschen Stiftung Warentest mit 200 Probandinnen löste kein einziges Produkt dieses Versprechen "sehr gut" ein. Immerhin jede zweite Wimperntusche erhielt aber das Prädikat "Gut".

"Sehr gute" Fülle für die Wimpern, da waren sich die Testerinnen nach dem Auftragen sicher, konnte keine der Mascaras im Test liefern. Die ­Probandinnen bewerteten das Volumen der Wimpern meist als gut oder durchschnittlich, so der "Konsument".

Am meisten konnte "The Colossal Volum' Express Mascara" von Maybelline Jade überzeugen: Volumen, Länge, Schwung, Trennung der Wimpern und Natürlichkeit des Aussehens sind gut, die Haltbarkeit der Mascara sehr gut. Auch bei der Anwendung verteilten die Probandinnen viele Pluspunkte für das Produkt von Maybelline Jade. Einzig enttäuschend: Die Verpackung der Wimperntusche. Es fehlt die Originalitätssicherung, bei der es sich meistens um eine Folie, in die der Mascara-Behälter eingeschweißt ist, handelt.

Ist die Folie ­geschlossen, weiß die Käuferin, dass die Wimperntusche nicht schon von anderen Kundinnen ausprobiert wurde. Denn dann können Bakterien auf den Wimpern übertragen werden und Bindehautentzündungen verursachen. Bei den Wimperntuschen von Max Factor, Manhattan, Essence, p2, Rimmel und Astor fehlt die Originalitätssicherung ebenfalls.

Volumen ja, verklumpte Wimpern bitte nicht! Denn die Qualität einer Wimperntusche hängt nicht ausschließlich von der Rezeptur ab, sondern auch vom Zusammenspiel zwischen Tusche, Bürstchen und Abstreifer. Bei der Mascara von p2 seien diese Komponenten nicht gut aufeinander abgestimmt, so die Testerinnen. Beim Entnehmen sei das Bürstchen voll mit dickflüssiger ­Tusche. Daher lasse sich dieses Produkt auch nicht gut verteilen, schmiere und trockne zu langsam. Außerdem trenne das Bürstchen die Wimpern nicht sauber. Den Testerinnen gefiel p2 in der Anwendung am wenigsten. "Weniger zufriedenstellend", lautete das Testurteil.

An der Wasserfestigkeit der so ausgelobten Erzeugnisse gab es nichts zu bekritteln, und auch die Untersuchung auf Schadstoffe lieferte erfreuliche Ergebnisse.

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