Bereits in den nächsten Wochen wird in Annenheim mit der zweiten Baustufe des Ortszentrums begonnen. Bis April 2024 entsteht der sogenannte Seepark, der den öffentlichen Bereich neu gestaltet. Doch sorgt noch eine „Altlast“ für etwas Kopfzerbrechen.
Der neue Ortskern von Annenheim ist ein wahres Zukunftsprojekt, an dem lange gefeilt wurde. Die Idee von einer Verbindung von der Schiffsanlegestelle bis hinauf zum Gerlitzengipfel ist vor etwa zehn Jahren gereift. Im Jahr 2013 musste nämlich der damalige Fußgängersteg über die Gleise teilweise gesperrt werden, weil er dringend saniert werden hätte müssen. Damals wurde begonnen, über eine barrierefreie Lösung für Einheimische und Gäste nachzudenken.
Stahlsteg unter Denkmalschutz
Im Normalfall hätte man damals den alten durch einen neuen Steg ersetzen können - da die Konstruktion allerdings im Jahr 1909 errichtet wurde und ihrerseits für die damalige Bahnarchitektur steht, steht das Objekt unter Denkmalschutz und muss also wieder aufgebaut werden. Der Steg wurde allerdings im Jahr 2014 abgebaut und eingelagert. Seither befindet er sich in einem Lager der ÖBB in Fürnitz.
Klar ist jedenfalls, dass der Steg in das neue Ortszentrum integriert werden muss. „Wie das denkmalgeschützte Bahngebäude muss nach Anweisung des Denkmalschutzes auch der Fußgängersteg wieder aufgestellt werden. Die dafür notwendigen Vorkehrungen werden im Rahmen der Arbeiten getroffen“, erklärt Treffens Bürgermeister Klaus Glanznig. Doch steht noch nicht fest, wann die Stahlkonstruktion ihren Platz im Entree des Ortszentrums finden wird. Denn der Steg ist stark sanierungsbedürftig. Ihn wieder herzurichten, würde mehr als 100.000 Euro kosten.
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