So, 19. August 2018

Große Anteilnahme

16.03.2012 20:30

Ort nahm Abschied von 7-facher Mutter und Zwölfjähriger

Seit Sonntag steht die kleine Tiroler Gemeinde Gallzein unter Schock: Ein tragischer Verkehrsunfall auf der A12 löschte das Leben einer siebenfachen Mutter (44) und ihrer jüngsten Tochter (12) aus. Am Freitag wurden die beiden unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen.

Einen Sekundenbruchteil unaufmerksam – und zwei Menschen mussten sterben. Das unfassbare Drama auf der Inntalautobahn bei Radfeld in Tirol ist kaum begreifbar.

Auf dem Weg in das Erlebnisbad "Wörgler Wasserwelt" krachten Waltraud L. und ihre Tochter Alina in einen Lkw, der stehen blieb, weil der Fahrer die Ausfahrt zur Lkw-Kontrollstelle versäumt hatte. Die beiden Tirolerinnen waren auf der Stelle tot. Warum die 44-Jährige nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte, wird für immer unklar bleiben. Auch das macht es für Angehörige so schwer, mit dem Schicksalsschlag umzugehen.

Rosen mit kleinen Briefen an Mitschülerin Alina
Am Freitag versuchte ein ganzes Dorf den Schmerz der Angehörigen zu lindern. Hunderte Trauergäste trafen sich auf dem kleinen Friedhof des Dorfes. Auch der Direktor der Neuen Mittelschule I in Schwaz und die Mitschüler von Alina spendeten Trost und legten am Grab weiße und rote Rosen nieder. An den Rosen hingen kleine Briefe an ihre Freundin.

Angeführt von der Großfamilie begleiteten die Trauergäste die Urnen der Verstorbenen zum Grab. Sehr spartanisch war die Trauerfeier ausgerichtet: wenige Kränze und nur ein paar Kerzen. Da die Familie den Zeugen Jehovas angehört, begnügte man sich mit zwei Liedern und kurzen Ansprachen.

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