Ein Föhnsturm hat am Freitag die Einsatzkräfte gehörig auf Trab gehalten. Gleich mehrere Häuser sind teils erheblich beschädigt worden. Das Wichtigste: Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden.
Mit Windspitzen von teils deutlich über 100 km/h ist am Freitagvormittag ein Föhnsturm über Vorarlberg gezogen. Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) verzeichnete bis zum Nachmittag 90 Einsätze, wobei besonders der Bezirk Feldkirch betroffen war. Etliche Bäume waren umgeknickt, Stromleitungen wurden beschädigt, zudem sind gleich mehrere Dächer abgedeckt worden.
In Rankweil musste sogar eine Waldkindergarten-Gruppe in Sicherheit gebracht werden, weil direkt neben der Einrichtung ein Baum umgestürzt war - glücklicherweise blieben alle Kinder und Betreuerinnen unversehrt.
Für einigen Ärger sorgte der Föhnsturm in Dornbirn, wo aufgrund beschädigter Stromleitungen kurzzeitig fast 15.000 Haushalte ohne Strom waren. Auch in der Bregenzerwälder Gemeinde Schoppernau sowie in Satteins (Walgau) waren zwischenzeitlich etliche Haushalte ohne Strom. Die Schäden waren aber schnell behoben. Ebenfalls unterbrochen werden musste für gut zwei Stunden der Zugverkehr zwischen Feldkirch und Buchs (Schweiz), nachdem Bäume auf die Oberleitung gestürzt waren.
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