Mit Julian Nagelsmann hat Deutschland gerade erst einen neuen Bundestrainer installiert, da wird schon über seinen Nachfolger spekuliert. Der könnte bereits ab Sommer 2024 Sandro Wagner heißen. Zumindest macht sich Lothar Matthäus einschlägige Gedanken.
Tatsächlich läuft Nagelsmanns Vertrag vorerst nur einmal bis nach der Heim-Europameisterschaft 2024. Und danach? Derzeit völlig offen. In diesen freien Raum stößt jetzt Deutschlands Chefanalytiker Lothar Matthäus argumentativ. Und schwärmt gegenüber der „Bild“ von Sandro Wagner. „Ich würde mir jede Option offenhalten“, sagt Matthäus: „Sandro Wagner ist selbstbewusst. Wo er gearbeitet hat - ob in Unterhaching oder beim TV -, hat er seine Jobs sehr gut gemacht.“
Trainerschein fehlt
Aktuell fungiert Wagner als „Co“ von Neo-Teamchef Julian Nagelsmann. Der hat mit einem Sieg (gegen die USA) und einem „X“ (gegen Mexiko) einen herzeigbaren Start hingelegt. Sicher auch ein Verdienst Sandro Wagners, der dem Vernehmen nach einen guten Draht zu den Spielern findet und auch mit Expertise zu glänzen weiß. Ob das für den Chefposten reicht? Da gerät selbst Matthäus ins Grübeln: „Er kennt das Geschäft. Aber natürlich wäre es ein Wagnis, weil Wagner als Cheftrainer wenig Erfahrung hat.“ Und überhaupt: „Dazu fehlt ihm noch der Trainerschein.“
Trotzdem traut Lothar ihm „viel und auch große Aufgaben zu“. Könnte ein spannender Sommer für Fußball-Deutschland werden. In vielerlei Hinsicht.
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