Innenstadt

Oberwart gehen die Parkplätze aus

Burgenland
17.10.2023 06:00

Wenn das  neue Hochhaus „H2“  2024 in Betrieb geht, verliert die Stadt rund 100 Parkplätze. Mögliche Ausgleichsflächen zu finden, stellt die Politik derzeit vor riesige Herausforderungen. Der Platz ist nämlich rar.

Es ist ein altbekanntes Thema, welches derzeit wieder heiß in Oberwart diskutiert wird: die Parkplatznot in der Innenstadt. Das Problem ist ein historisches: einerseits, weil jede Wohneinheit im  alten Hochhaus  über zwei Parkplätze verfügen müsste, man  beim Bau aber darauf vergessen hat und andererseits, weil die Bezirkshauptstadt als Dauerpark-Paradies für Pendler und Mitarbeiter von Behörden  gilt und vor allem, weil man seit Jahren die Kurzparkzone in den Innenstadt nicht überwacht. 

Wenn im April 2024 das neue Hochhaus „H2“  bezugsfertig ist, dann wird sich das Problem mit der  Parkplatznot noch ein Stück verschärfen, befürchten Geschäftstreibende, die jetzt auch die Stadtpolitik in die Pflicht nehmen. Die Forderung: mehr Parkflächen für Kunden, denn man befürchte einen Frequenzverlust, wenn es noch weniger Parkflächen gibt. 

Die OSG hat sich bereits vor Jahren - mittels Baurechtsvertrag - eine 1600 Quadratmeter große Parkfläche bei der Rotunde gesichert. Aus den Plänen einen Tiefgarage für die Mieter des „H2“ zu bauen, wurde vorerst nichts, weil man eine gewünschte Flächen nicht kaufen konnte. Mit der gesicherten Fläche bei der Rotunde, die den künftigen Mietern ab April 2024 als Parkplatz zur Verfügung steht, verliert die Stadt rund 100 Parkplätze. 

Man ist derzeit sehr um Ausgleichsflächen bemüht, auch „wenn man möglicherweise in Zukunft ein paar Schritte mehr auf sich nehmen wird müssen oder für einen Parkplatz zahlen muss“, heißt von Stadtchef Georg Rosner im Bezug auf einen möglichen privaten Betreiber von zusätzlichen Parkflächen.

Parkhaus bei Rotunde als mögliche Option
Geht es nach Vizebürgermeister Michael Leitgeb (SPÖ), dann sein eine Option auch ein Parkhaus bei der Rotunde. Abgesehen von den hohen Kosten, die so Leitgeb, aber nur das kleinere Problem wären, steht man bei diesem Vorhaben aufgrund des hohen Grundwasserspiegels in diesem Bereich aber vor einem deutlich größerem Problemen. „Daher brauchen wir ein Verkehrskonzept und damit verbunden, muss auch eine Lösung für mehr Parkplätze ausgearbeitet werden“, fordert Leitgeb ein Mal mehr.

Auch die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, die derzeit nur im Bereich des Krankenhauses betrieben wird, sei, so die Stadtspitze, eine Option, die man ziehen wird müssen, um die Dauerparker aus der Stadt zu bekommen, „denn viele Parker lassen keinen einzigen Euro in der Stadt“, heißt es von Rosner. 

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