Philosophicum-Preis

Autorin Isolde Charim wird mit „Tractatus“ geehrt

Vorarlberg
23.09.2023 15:25

Für ihr Werk „Die Qualen des Narzissmus“ wurde die in Wien geborene Isolde Charim vom Philosophicum Lech mit dem „Tractatus“ ausgezeichnet. Dieser Preis kommt mit einem satten Preisgeld von 25.000 Euro.

In „Die Qualen des Narzissmus“ geht die in Wien geborene Charim der Frage nach: Wie kommt es, dass wir uns den Verhältnissen unterordnen? „Der Mythos der Einzigartigkeit, den der objektive Narzissmus befördert, erzeugt unsere freiwillige Unterwerfung“, befindet Charim, die 2022 mit dem Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik ausgezeichnet wurde. „Es geht darum, zu verstehen, was man da macht und worin man sich verstrickt, obwohl man meint, dem eigenen Begehren, den eigenen Wünschen zu folgen“, sagt die Autorin selbst zu ihrem Buch.

Die Jury - bestehend aus der Literaturwissenschafterin Daniela Strigl, der Philosophin Catherine Newmark und dem Literaturkritiker Ijoma Mangold - führte in ihrer Begründung zur Auswahl des Werks von Charim aus: „Ein intellektueller Parforceritt durch die Qualen des gegenwärtigen Hyper-Individualismus, von hoher denkerischer Originalität - und gesellschaftlich höchst aktuell und augenöffnend in viele Richtungen, von der Arbeitswelt bis zur Internetkultur.“

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