Kracher um Platz eins

Dieses Sturm-Duo ist speziell scharf auf Salzburg

Steiermark
15.09.2023 06:00

Der Schlager der Fußball-Bundesliga am Samstag zwischen Meister Salzburg und Vizemeister Sturm in der Grazer Merkur Arena wirft seinen Schatten bereits voraus. Die Arena ist auverkauft (16.000 Fans), die Stimmung aufgeheizt. Zwei Sturm-Spieler gehen dazu mit Schaum vorm Mund in den Bullenritt.

Sturm gegen Salzburg - auch heuer wieder kein Spiel wie jedes andere. „Wir brennen auf jedes Spiel, der Matchtag ist der Feiertag im Leben eines Fußballers. Aber Red Bull Salzburg ist sicher die ultimative Herausforderung“, so Sturm-Coach Chris Ilzer.

Seine Elf, nur zwei Punkte hinter den Bullen, muss er vor ausverkauftem Haus nicht extra motivieren. Ein Sturm-Duo ist ohnehin scharf wie eine Rasierklinge:

Gregory Wüthrich träumte im Sommer den Auslandstraum, stand vor dem Engagement in der Deutschen Bundesliga. Ehe ihm in Augsburg wohl übel mitgespielt wurde. Im letzten Moment schwenkten die Deutschen um, richteten den Fokus auf Tottenham-Verteidiger Tanganga. Wüthrich, der in seiner Karriere schwere Knieverletzungen erlitten hatte, wurde offiziell plötzlich aufgrund des Medizinchecks heimgeschickt.

Gregory Wüthrich, fit und weiter bei Sturm. (Bild: Pail Sepp)
Gregory Wüthrich, fit und weiter bei Sturm.

„Die nicht so schöne Seite des Business“, so der Verteidiger auf Instagram. Gegenüber der „Krone“ zeigte sich der Schweizer kämpferisch. „Es liegt hinter mir, ich hab drei Tage in Bern abgeschaltet. Der Support der Fans hat mir auch geholfen“, so Wüthrich, der vollfit ist, letzte Saison 41 Einsätze verbuchte! „Ich muss nichts beweisen, hab in den letzten zwei Jahren gezeigt, was ich kann“, brennt Wüthrich auf Salzburg. „Das größte Spiel in Österreich. Und wir wissen, dass wir mit einem Sieg Erster sind.“

David Schnegg (Bild: Pail Sepp)
David Schnegg

David Schnegg stieg Donnerstag wieder ins Training ein - nachdem ihn ja ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ob seiner (Lauf-)Leistung im Test gegen Moldawien öffentlich eine Schelte erteilt hatte. Schnegg hielt es für besser, nichts mehr zu der Causa zu sagen.

Das übernahm dafür Coach Ilzer: „Wir haben uns mit dem ÖFB gut ausgetauscht. Schneggs Laufleistung im Team war sehr, sehr gut in allen Bereichen. Ursache für den Einbruch war, dass er ,drübergegangen‘ ist. Er ist aber bestens gelaunt vom Team heimgekehrt, hat zudem die Euphorie vom Schweden-Sieg mitgebracht. Man braucht sich um den David keine Sorgen zu machen. Der ist so gestrickt, dass er diese Kritik wegsteckt.“

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