HappyFoto, Cewe & Co.

Flut an Urlaubsbildern sorgt für sattes Umsatzplus

Wirtschaft
02.09.2023 09:00

Da die Österreicher jedes Jahr noch mehr Fotos mit ihren Handys machen, die sie gerne zu Fotobüchern verarbeiten, ist das Geschäft von Happy Foto, Cewe und Co. krisensicher. Die Preise für die Kunden sind dank enormer Konkurrenz unter Druck.

Die Formel ist einfach: Fahren die Österreicher häufiger auf Urlaub, gestalten sie nachher aus der Bilderflut mehr Fotobücher. Heuer ist ein Reisejahr, das freut die Branche. „Viele starten ihre Fotobuchprojekte erst im Spätsommer“, berichtet HappyFoto-Chefin Marlene Kittel, die aber schon im Halbjahr deutlich mehr verkaufte als im Vorjahr.

Mit einer Geburtstagsaktion, die teils 45 Prozent Ersparnis bietet, sollen jetzt noch mehr Kunden geködert werden. „Die Bücher werden wieder umfangreicher. Pro Auftrag steigt die Seitenzahl“, freut sich auch Robert Hartlauer. A4-Fotobücher gibt es bei ihm aktuell teils um bis zu minus 55 Prozent.

HappyFoto-Chefin Marlene Kittel: „Viele Kunden starten Projekte im Spätsommer.“ (Bild: Happy Foto)
HappyFoto-Chefin Marlene Kittel: „Viele Kunden starten Projekte im Spätsommer.“

„Wir erleben gerade eine Renaissance der ausgedruckten Erinnerungen“, analysiert Christian Freischlager von dm, wo der Umsatz heuer um zehn Prozent zugelegt hat. Auch bei Billa entwickeln sich klassische Fotos überdurchschnittlich gut.

Bei Hofer sind neben den Klassikern auch Tassen, Leiberl und Co. gefragt. Der Diskonter bietet deshalb bis 10. September 15 Prozent Rabatt auf individualisierbare Fotogeschenke. Bei Lidl können Kunden ab 4. September bei vielen Produkten um 25 Prozent günstiger einkaufen.

(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)

Trend zu wertigen Produkte geortet
Cewe ortet einen Trend zu Spezial-Fotobüchern (Hochzeit, Städtereisen, Kinder). Österreich-Chef Ewald Hahn: „Auch die Video-Integration via QR-Code wird häufig genutzt, denn in Bewegtbildern werden persönliche Botschaften noch viel emotionaler.“ Insgesamt sei ein Trend zu wertigen Produkten spürbar.

Die Umwelt spielt für viele eine wichtige Rolle. „Nachhaltigere Formate und Optionen sind mehr und mehr gefragt“, berichtet Bipa-Sprecher Paul Pöttschacher. Deshalb bringt die Drogeriekette noch im September eine nachhaltige Variante des Fotobuchs auf den Markt, das aus zertifiziertem Recyclingpapier produziert wird. Ähnlich wie bei anderen Anbietern wird auf Laminierfolie beim Einband verzichtet. Dadurch ist das Fotobuch recyclebar.

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