Taifun wütete

Zehntausende in Peking wegen „Doksuri“ evakuiert

Ausland
31.07.2023 11:29

Aufgrund von Starkregen und Überschwemmungen infolge des Taifuns „Doksuri“ wurden in der chinesischen Hauptstadt Peking Zehntausende Menschen evakuiert. Laut Berichten staatlicher Medien am Montag waren mehr als 31.000 Menschen von den Maßnahmen betroffen und mussten ihre Häuser verlassen. Meteorologen warnen bereits vor dem nächsten nahenden Taifun, „Khanun“. Dieser soll noch in dieser Woche auf die chinesische Küste treffen.

Die Auswirkungen des Taifuns waren auch auf den Flughäfen in Peking spürbar, wo am Morgen mehr als 180 Flüge gestrichen wurden und Hunderte Flüge verspätet waren. Die Regenfälle erreichten teils Rekordmengen und führten dazu, dass Züge über Nacht feststeckten. Bahnmitarbeiter versorgten gestrandete Reisende mit Lebensmitteln und Trinkwasser.

Keine größeren Schäden oder Opfer
Obwohl sich der Sturm abschwächte, behielt die Wetterbehörde die höchste Alarmstufe für schwere Regenfälle bei, da weitere Niederschläge und Überschwemmungen erwartet wurden. Glücklicherweise wurden in Peking keine größeren Schäden oder Opfer gemeldet.

Glücklicherweise wurden in Peking keine größeren Schäden oder Opfer gemeldet. (Bild: AFP)
Glücklicherweise wurden in Peking keine größeren Schäden oder Opfer gemeldet.
Auch auf den Philippinen kämpften die Menschen gegen die Wassermassen an. (Bild: AFP)
Auch auf den Philippinen kämpften die Menschen gegen die Wassermassen an.

Allerdings waren südlich der Hauptstadt die Auswirkungen von „Doksuri“ deutlich stärker zu spüren. In der Provinz Hebei wurde ein Lkw-Fahrer vermisst, nachdem zwei Lastwagen in der Stadt Baoding am Sonntag von einer zusammengebrochenen Brücke gestürzt waren. In der Stadt Shijiazhuang wurde ein Teil einer Güterbahnbrücke von einem angeschwollenen Fluss weggespült. Die starken Regenfälle verursachten auch in Teilen der Provinz Shanxi Überschwemmungen.

„Khanun“ nähert sich der chinesischen Küste
Bereits am Wochenende hatte der Taifun in der südlichen Provinz Fujian großflächige Überschwemmungen verursacht, wodurch Hunderttausende Menschen ihre Häuser verlassen mussten. „Doksuri“ zählt zu den stärksten Stürmen, die in den letzten Jahren über China hinweggezogen sind. Während sich der Sturm weiter abschwächt, warnten Meteorologen bereits vor dem nahenden Taifun „Khanun“, der noch in dieser Woche die chinesische Küste treffen soll.

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