Obwohl schwere Missbrauchs- und Gewaltvorwürfe gegen Sänger Till Lindemann bestehen, spielen Rammstein in dieser Woche trotzdem zwei ausverkaufte Konzerte im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Doch mindestens 500 Menschen wollen vor dem ersten Rammstein-Konzert in Wien protestieren.
Buhrufe statt Jubel, Protest-Parolen statt schmeichelhafter Sprüche auf Fan-Plakaten: Rammstein sieht sich seit Wochen mit Vorwürfen gegen Sänger Till Lindemann konfrontiert. Am Mittwoch wollen in Wien über 500 Menschen vor dem Ernst-Happel-Stadion gegen das Konzert der Schock-Rocker demonstrieren. Unter dem Motto „Keine Bühne für Rammstein“ formierte sich in Österreich bereits in den vergangenen Wochen eine Protestbewegung. Die Petition „Aufstehen.at“ im Internet, die eine Absage der Konzerte am Mittwoch und Donnerstag fordert, wurde von mehr als 16.000 Menschen unterzeichnet.
„Wir haben aber von den Veranstaltern seitdem nichts mehr gehört“, so die Kampagnenleiterin Philine Dressler. „Uns haben auch viele Nachrichten von Fans erreicht, die nicht mehr guten Gewissens hingehen können, aber natürlich gibt es auch die Leute, die sagen, jetzt erst recht und genau deshalb das Konzert besuchen“, erzählt Dressler
Wie es mit der Band nach der Tour weiter geht, steht in den Sternen. Klar ist, dass Till Lindemann für den Herbst eine große Solotour mit 24 Shows in 13 Ländern angekündigt. Die Nachfrage? Gigantisch!
Das ganze Interview sehen sie oben im Video.
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