Es läuft bereits ein Verfahren gegen die Musikerin Shakira, in dem geprüft werden soll, ob sie sich in den Jahren 2012 bis 2014 der Steuerhinterziehung in Spanien schuldig gemacht hat. Im Laufe der Untersuchungen ploppte aber ein neuer Verdachtsfall auf und das Gewicht auf ihren Schultern erschwert sich.
Zusätzlich zu den bereits bestehenden Anklagen erhebt nun ein Gericht nahe der spanischen Millionenmetropole Barcelona neue Vorwürfe gegen die Kolumbianerin. So soll sie nicht nur in den bereits genannten Zeiträumen den spanischen Staat um haufenweise Steuern gebracht haben, sondern dies ebenso 2018 durchgezogen haben.
Kein Kavaliersdelikt
Mittlerweile lebt die Ex-Partnerin von Fußballer Gerard Piqué mit den beiden gemeinsamen Söhnen in den USA, muss Ende des Jahres aber in ihre ehemalige Heimat Spanien zurückkommen, um sich dort vor Gericht zu verantworten. Konkret spricht die Staatsanwaltschaft von satten 14,5 Millionen Euro, die sie sich an Steuern „gespart“ haben soll.
Um welchen Betrag es sich in dem neuen Verdachtsfall handeln könnte, ist noch vollkommen unklar, das zuständige Finanzamt wurde damit beauftragt, die Unterlagen gründlichst zu überprüfen.
Wohnsitz in beliebter Steueroase
Es heißt, in den fragwürdigen Zeiträumen habe die Grammy-Gewinnerin mehr als die Hälfte der Zeit in Spanien verbracht, obwohl ihr offizieller Wohnsitz auf den Bahamas angemeldet war. Unter diesen Umständen wäre sie aber auch in Spanien verpflichtet gewesen, Steuern zu zahlen. Von ihrer Seite kam bisher wenig Aufklärung, sie ließ lediglich ein oberflächliches Statement verlauten, in dem es hieß, dass „sie immer im Einklang mit dem Gesetz und auf Anraten ihres Finanzberaters“ gehandelt habe.








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