Do, 21. Juni 2018

Kurzbahn-EM in Polen

11.12.2011 18:57

Steirer Spitzer wird über 100 m Lagen Vierter

Der Steirer Martin Spitzer hat am Sonntag bei der Kurzbahn-EM im polnischen Stettin im Finale über 100 Meter Lagen mit Rang vier seinen bisher größten Erfolg gelandet. In persönlicher Bestzeit von 53,49 Sekunden fehlten dem 26-jährigen Grazer nur zwölf Hundertstel auf die Bronzemedaille des Esten Martti Aljand. Gold holte der Slowene Peter Mankoc in 52,70 Sekunden.

Spitzer war zwar am Vormittag im Delfinsprint-Vorlauf ausgeschieden, konnte sich dafür aber auf seinen Endlauf konzentrieren. "Mein Ziel war, gleich zum Anfang des Rennens vorne zu sein,", erklärte der Steirer, "und das dann irgendwie zu überstehen." Beides ging auf. Zur Halbzeit des Rennens war Spitzer sensationell Zweiter gewesen, und schwamm bis zum Anschlag in um 55 Hundertstel verbesserter persönlicher Topmarke von 53,49 um eine Medaille mit. "Mit der Zeit muss ich zufrieden sein, leider ist es knapp hinter Bronze."

Im Vorjahr bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Eindhoven hatten ihm als Delfinsprint-Fünfter lediglich acht Hundertstel auf Platz drei gefehlt. Vorwerfen hatte er sich aber wieder nichts. "Ich habe alles gut erwischt, nur vielleicht die erste Wende nicht ganz." In Anbetracht durchwachsener Leistungen im EM-Vorfeld muss der Grazer mit dieser Platzierung jedoch auf jeden Fall zufrieden sein. "Bei EM und WM schwimme ich meistens besser, das taugt mir. Da kann ich mein ganzes Adrenalin umsetzen."

Steinegger Fünfte über 400 Meter Lagen
Ebenfalls ihren größten Erfolg hat am Sonntag die Steirerin Jördis Steinegger gefeiert, Die 28-Jährige schlug über 400 Meter Lagen in 4:35,55 Minuten als fünfte an. Ihre bisher beste Platzierung war Kurzbahn-EM-Rang sechs 2007 über 400 Meter Lagen gewesen. Die Spanierin Mireia Belmonte Garcia gewann in 4:24,55 ihren vierten Titel in Stettin.

Steinegger waren vor der Finalsession die etwas besseren Medaillenchancen eingeräumt worden, war sie doch mit OSV-Rekord von 4:33,91 Minuten Vorlauf-Dritte geworden. Im Endlauf fehlten ihr aber dann doch 7,69 auf Platz drei. "Zweimal 400 Meter Lagen an einem Tag zu schwimmen, ist eben hart", sagte die gebürtige Steirerin. "Ich bin aber zufrieden, es passt." Ihre bisherige Top-Platzierung hatte die schon für Olympia 2012 qualifizierte Athletin mit Kurzbahn-EM-Rang sechs über 400 m Lagen 2007 erreicht.

Platz 7 für Koschischek über 100 Meter Delfin
Die Wienerin Birgit Koschischek belegte über 100 Meter Delfin Finalrang sieben. Die 24-Jährige schlug in 58,36 Sekunden an und verpasste damit die Bronze-Medaille der Italienerin Ilaria Bianchi um 94 Hundertstel. Gold ging in 56,22 an die Dänin Jeanett Ottesen, Silber in 56,67 an die Britin Jemma Lowe. Koschischek war über 200 Meter Delfin EM-Achte geworden.

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