Zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2022 waren Landesholding-Burgenland-Geschäftsführer Hans Peter Rucker und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Betont wurde, dass das die Unternehmensgruppe auf „gesunden Beinen“ steht.
Die Bilanzsumme der Landesholding Burgenland ist im Vorjahr von 2,5 auf 2,8 Milliarden Euro angestiegen. Der Umsatz kletterte erstmals auf über eine Milliarde Euro, das Ergebnis nach Steuern betrug 17,2 Millionen Euro, und 308 Millionen Euro wurden investiert. „Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist gut und stabil“, erklärte Landesholding-Geschäftsführer Rucker.
Schulden und Eigenkapital stiegen an
Die Finanzverschuldung des Unternehmens, das sämtliche Landesgesellschaften umfasst und über 5500 Mitarbeiter beschäftigt, sei im Vorjahr auf knapp 1,4 Milliarden angestiegen. Diese sei aber „weit über 100 Prozent“ gedeckt, das Anlagevermögen wachse stärker an, betonte der Geschäftsführer. Das Eigenkapital des Unternehmens erhöhte sich von 654 auf 693 Millionen Euro.
„Die Bilanz zeigt, dass das Unternehmen auf gesunden Beinen steht“, meinte Doskozil (SPÖ), der als Aufsichtsratschef fungiert. Es seien dabei vor allem Kernaufgaben des Landes – wie Gesundheitsversorgung, Pflege, sozialer Wohnbau oder öffentlicher Verkehr – von den Gesellschaften übernommen worden.
Kritik am Schuldenstand der Landesholding Burgenland übte hingegen einmal mehr die ÖVP.












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