Den Landesparteivorsitz hat die Lustenauerin bereits an Claudia Gamon übergeben. Im Herbst wird Johannes Gasser den Klubvorsitz bei den Pinken übernehmen. Das Landtagsmandat von Sabine Scheffknecht geht an Fabienne Lackner.
Am Ende verlässt Sabine Scheffknecht die politische Bühne doch schneller als erwartet. „Ich möchte die Weichen für die Zukunft stellen. Meine Zeit in der Politik geht zu Ende“, tat die 45-Jährige am Freitag kund. Bereits kommende Woche wird sie zum letzten Mal aktiv an einer Landtagssitzung teilnehmen. Ihr Mandat übernimmt dann Fabienne Lackner. Angelobt wird die ehemalige Junos-Landeschefin am 4. Oktober - der ersten Sitzung nach dem Sommer.
Neuer Klubobmann bei den Pinken wird Johannes Gasser. Der Bregenzerwälder will anknüpfen an die Art und Weise, wie Scheffknecht den Klub geführt und pinke Themen vertreten hat. „Es war eine Politik mit Herz und Hirn - durchaus kritisch, aber menschlich.“
Bei ihrer ersten Landtagswahl im Herbst 2014 kamen die Pinken auf 6,9 Prozent. Sabine Scheffknecht und Martina Pointner zogen als erste NEOS-Abgeordnete in den Vorarlberger Landtag ein. Fünf Jahre später eroberten Spitzenkandidatin Sabine Scheffknecht und ihre Mitstreiter drei Mandaten - und erreichten somit auch die ersehnte Klubstärke.
Ich möchte die Weichen für die Zukunft stellen und beende meine politische Laufbahn. Es ist eine der größten Errungenschaften der NEOS, keine Sesselkleber zu haben.

Sabine Scheffknecht
Foto: APA/ANGELIKA GRABHER-HOLLENSTEIN
„Ich hätte gerne mehr erreicht“, zog Scheffknecht eine erste kurze Bilanz. Grundsätzlich gehe ihr in der Politik vieles zu langsam. Was die Zukunft betrifft, erwartet sie ein Umdenken in der Politik. „Es gibt viele Menschen, die diese politischen Spiele nicht wollen. Die jungen Menschen werden sich das nicht gefallen lassen.“
Die Lustenauerin wird sich ohne jeden Groll in die Privatwirtschaft zurückziehen. „Es ist eine der größten Errungenschaften der NEOS, keine Sesselkleber zu haben. Die Gelegenheit, nach knapp zehn Jahren alles in gute Hände zu übergeben, war gerade günstig“, meinte sie.











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