Nach den jüngsten Unwettern lässt ein Villacher Stadtrat mit einem Vorschlag aufhorchen: Autolenker sollen im Ernstfall in den Garagen der Stadt Schutz finden.
Bereits zweimal innerhalb von wenigen Tagen sind Hagelschauer über Villach hinweg gezogen. Und vielen Bewohnern ist noch das Hagelunwetter aus dem Jahr 2015 in Erinnerung, bei dem Sturm und eisige Kugeln enormen Schaden angerichtet hatten.
In oberösterreichischer Gemeinde bereits umgesetzt
Nun hat der oberösterreichische Bürgermeister Stefan Krapf vor einem Gewitter Abhilfe geschaffen: Er ließ vor einem herannahenden Unwetter die Parkgaragen der Stadt öffnen, damit man sich im Ernstfall sicher unterstellen kann. „Eine sinnvolle und gute Idee auch für Villach“, findet VP-Stadtrat Christian Pober.
Die Stadt Villach verfüge über zwei eigene Garagen. Und mit den großen Anbietern des Parkhauses, Interspar und der Italiener Straße müsse verhandelt werden, ob diese ebenfalls im Unwetterfall kostenlos aufsperren würden. Ein Angebot, das sicher von vielen genutzt würde. Denn viele Autolenker hätten vor dem Unwetter am Freitag in der Parkgarage des Atrio Schutz gesucht.









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