Die Grünen sind in Sorge, dass „Problem-Wölfe“ in Oberösterreich zu schnell und zu wahllos abgeschossen werden, weil der Entwurf für die neue Wolfsmanagementverordnung der Landesregierung jedenfalls „erhebliche Mängel“ aufweise.
Daher wollen die Grünen per Initiativantrag im Landtag zwei Verbesserungen erreichen: Erstens solle der Schutz von Weidetieren professionell ausgebaut werden, und zwar mit Hilfe eines effektiven Herdenschutzprogramms inklusive ausreichender finanzieller Förderung von Herdenschutzmaßnahmen. Zweitens solle zur allfälligen Entnahme problematischer Wölfe auf Basis des EU-Rechts ein Fachteam unter Einbindung regionaler Jäger und Jägerinnen etabliert werden. Denn mit der oö. Wolfsmanagementverordnung werde diese Entscheidung für Entnahmen auf die Jäger verlagert. Dadurch bestehe die Gefahr, dass Wölfe wahllos entnommen werden bzw. die falschen Wölfe geschossen werden, so die Grünen.
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