Während Experten streiten, ob wir in einer Gesundheitskrise stecken, haben die Wiener eine ganz klare Meinung dazu. Viele leiden bereits unter gröberen gesundheitlichen Problemen.
Als Versicherung sollte man über das körperliche Befinden potenzieller Kunden besonders gut informiert sein. Also hat die Allianz nach dem Jahr 2020 die Österreicher erneut zu ihrer gesundheitlichen Selbstdiagnose befragt. Die Ergebnisse sollten auch der Politik zu denken geben.
Was mit Corona als 10-km- Lauf begann, ist, befeuert durch Pandemie, Teuerung und Weltlage, zu einem Marathon geworden.

Allianz-Vorstand Christoph Marek
Foto: Allianz/Harson
Krisen hinterlassen Spuren
Bereits in der vergangenen Befragung im Herbst 2020 haben sich erhebliche Auswirkungen auf das Gesundheitsempfinden der Österreicher abgezeichnet. Waren es 2020 allerdings noch 72 Prozent, so blieben nur noch 59 Prozent der Wiener Befragten von gröberen gesundheitlichen Problemen weitgehend verschont. Die multiplen Krisen haben bei den Wienern ihre Spuren hinterlassen. Von mentalen Belastungen fühlen sich 80 Prozent betroffen, in der Generation der 14- bis 29-Jährigen sogar 88 Prozent.
Burnout-Gefahr wächst
Besonders oft genannt wird dabei Energiemangel, Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Als wesentlichen Faktor für nachlassende Gesundheit und Lebensfreude identifiziert die Umfrage den Stress. 41 Prozent der Wiener halten es daher auch für möglich, dass sie einmal von einem Burnout betroffen sein könnten, 20 Prozent halten es sogar für wahrscheinlich - beides Rekordwerte in Österreich.
Zudem bedenklich: Der regelmäßige Konsum von frischem Obst und Gemüse fällt den Teuerungen zum Opfer. Jedoch: Die Wiener trinken am wenigsten Alkohol und schlafen am meisten.










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