0:5 in Wien

Tapfere Lustenauer fassten herbe Niederlage aus

Vorarlberg
12.06.2023 08:25

Nachdem Verteidiger Jean Hugonet früh die rote Karte gesehen hatte, war Austria Lustenau zu zehnt bei den Veilchen in Wien chancenlos. Am Ende brach das Team von Markus Mader ein, 0:5-Endstand. Und der Traum von der internationalen Bühne ist damit vorerst geplatzt.

Schade! Es hat nicht sollen sein! Austria Lustenau verpasste den Einzug in die Conference-League-Qualifikation letztlich klar. Die Schützlinge von Markus Mader wehrten sich in der Generali-Arena zwar tapfer, konnten aber mit einem Mann weniger gegen ihre Wiener Namenskollegen wenig ausrichten. Entscheidend für den Verlauf der Partie war der Ausschluss von Jean Hugonet nach nur 17 Minuten.

Der Franzose streckte bei einem Abwehrversuch das Bein hoch, traf den heranstürmenden Nikola Dovedan unglücklich am Kopf. Schiedsrichter Manfred Schüttengruber beließ es zunächst bei Gelb, nach VAR-Prüfung zog er aber doch Rot. Ein Abgang aus Lustenau, den sich Hugonet ganz anders vorgestellt hat. Allerdings war der Ausschluss wegen Torraubs auch pickelhart. Da wäre sicher mehr Fingerspitzengefühl des Referees gefragt gewesen.

Besonders bitter, dass der anschließende Freistoß zum 1:0 führte. Nachdem Domenik Schierl zunächst gegen Dovedan noch abwehren konnte, nutzte Manfred Fischer den Abpraller eiskalt aus. Die Messen waren damit schon frühzeitig für Lustenau gelesen. In Unterzahl hatte Lustenau nicht mehr die Luft, um nachzulegen. Mit dem 2:0 unmittelbar nach der Pause - abermals durch Fischer - waren auch die letzten Hoffnungen auf die große Sensation vorbei. Auch wenn es am Ende noch knüppeldick wurde. Die Mannschaft konnte dennoch erhobenen Hauptes die Generali-Arena verlassen.

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