Kärntens Aufsichtsjäger wollen eine Vorbildrolle innerhalb der Jagd einnehmen.
Jagdaufseher sind quasi die Polizisten des Waldes und der verlängerte Arm der Bezirksverwaltungsbehörden, die dafür sorgen, dass das Jagdgesetz zwischen Gipfeln, Wäldern und Wiesen eingehalten wird.
Eine große Herausforderung ist für Weidmann Bernhard Wadl, dass der Lebensraum der Wildtiere immer kleiner wird. „Die Menschen nehmen halt die Natur immer mehr in Anspruch“, so der langjährige, erfahrene und umsichtige Obmann der Kärntner Aufsichtjäger, die kürzlich ihr großes 50-Jahr-Jubiläum feierten.
„Es ist völlig in Ordnung und auch gut, wenn man die Natur zur Erholung und zum Sport nutzt, aber man sollte dabei nie vergessen, dass man sich dabei im Wohnzimmer unserer Wildtiere bewegt.“
Rücksicht nimmt man auf Hirsch, Reh, Gams und Fuchs , indem man laut Aufsichtsjäger Wadl auf Wanderwegen bleibt oder Hunde beim Spazierengehen angeleint. Insgesamt gibt es in Kärnten rund 2500 ausgebildete Aufsichtsjäger, davon sind gut 1750 vereidigt und auf die Reviere aufgeteilt.









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