WIRS-Chef

„Will ein Vorbild für die Bewegung sein“

Salzburg
15.04.2023 08:00

Gerhard Pöttler geht als Spitzenkandidat der Liste „Wir sind Salzburg“ (WIRS) in die Salzburger Landtagswahl am 23. April. Um die Parteifinanzen der WIRS aufzumotzen, fährt Gerhard Pöttler früh morgens Zeitungen aus.

Gerhard Pöttler träumt groß: Er hält den Einzug in den Salzburger Landtag für möglich. Dafür geht der Hallwanger eigene Wege. Um die Parteifinanzen der jungen Bewegung aufzumotzen, fährt er früh morgens Zeitungen aus. Den restlichen Tag widmet er sich dem Wahlkampf. „Man darf sich für nichts zu schade sein“, sagt Pöttler, der als Vorbild fungieren will. Mit dem Geld werden etwa Flyer produziert. Privates Geld fließt auch von Mitgliedern. Insgesamt sollen so 50.000 Euro zusammenkommen. Pöttler war früher Bundesgeschäftsführer der MFG, trennte sich im Streit von der Partei, ehe er mit WIRS eine neue Bewegung ins Leben rief. Thematisch gibt es daher Parallelen. „Das Wichtigste ist, die Teuerung zu bekämpfen“, sagt der Spitzenkandidat und fügt hinzu: „Daran hängt alles.“ Gelingen soll dies durch die Senkung der Mehrwertsteuer auf Produkte des täglichen Bedarfs.

Beim Thema Energiepreise würde er die Salzburg AG in die Pflicht nehmen. 80 Prozent des Gewinns sollten zurück an die Kunden gehen. Auch beim Thema Wohnen sieht Pöttler dringenden Handlungsbedarf – Mieten sollten gedeckelt werden. Im Gesundheits- und Pflegewesen? „Da kann man nichts mehr sanieren. Da gehört alles komplett neu aufgestellt.“

Auffallend: Viele Themen sind ähnlich jener der FPÖ. Pöttler: „Das macht Marlene Svazek geschickt und klaut uns immer wieder die Themen.“

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