Die Chaos-Bilder aus dem Herbst sind Vergangenheit. Aktuell werden kaum Migranten in steirischen Spielfeld registriert. Die Lage kann sich aber rasch wieder ändern.
Für viele war es ein unliebsames Déjà-vu. Sieben Jahre nach dem großen und unkontrollierten Ansturm von Flüchtlingen in Spielfeld hat sich im vergangenen Herbst die Situation an der steirisch-slowenischen Grenze wieder zugespitzt. Nicht aber, weil es so viele Ankünfte von Migranten in diesem Bereich gegeben hätte. Nein, vielmehr wurden Hunderte im Burgenland aufgegriffene Flüchtlinge nach Spielfeld gebracht, um sie dort zu registrieren - die steirische Polizei entlastete so die Kollegen im Burgenland.
Eigentlich sollte ihr Aufenthalt in der 2016 errichteten Zeltstadt („Grenzmanagement“) nur einige Stunden dauern. Weil aber nicht rasch genug neue Asylquartiere geschaffen wurde, harrten die Migranten teils tagelang aus und konnten nur notdürftig versorgt werden.
Tage ohne eine einzige Registrierung
Mittlerweile gibt es kaum noch Registrierungen in Spielfeld, heißt es auf Anfrage von der steirischen Polizei: An manchen Tagen kommt kein einziger Flüchtling aus dem Burgenland, sonst sind es sehr wenige. Die Infrastruktur bleibt jedenfalls weiter bestehen. Denn die Situation kann sich - trotz zuletzt gesunkener Asylzahlen in Österreich - rasch wieder ändern, das zeigen etwa die hohen Ankunftszahlen aktuell in Italien.








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