Ein „Frauerl“ geriet in Hochburg-Ach zwischen ihre zwei streitenden Vierbeiner und wurde dabei verletzt. Insgesamt ist die Zahl der Hundebisse aber rückläufig. Seit Kurzem müssen die Haustierbesitzer eine Prüfung ablegen.
Innerhalb weniger Tage wurden vor rund zwei Wochen ein elfjähriger Bub von einem American Akita im Gesicht gebissen und ein Zweijähriger wie sein vier Wochen alter Bruder mehrmals von einem Schäferhund an Händen, Oberkörper und Gesicht gebissen und verletzt. Und auch am Donnerstag kam es zu einer Bissattacke von einem „Boxer“. Kurz vor 14 Uhr verkeilten sich die beiden Hund einer 43-Jährigen aus Hochburg-Ach ineinander. Die Besitzerin wollte ihre beiden Vierbeiner voneinander trennen und ging dazwischen. Das endete für die Frau aber mit großen Schmerzen. Einer der beiden Bellos schnappte noch einmal nach dem anderen Hund und erwischte dabei den Fuß der Frau. Sie konnte selbst den Notruf wählen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
168 Hundeattacken
Glaubt man den Zahlen von Tierschutz-Landesrat Michael Lindner (SPÖ), ist solch eine Häufung von Hundeattacken in den vergangenen Jahren allerdings eine Seltenheit geworden – obwohl die registrierten Vierbeiner kontinuierlich mehr wurden. In den vergangenen Jahren wuchs die Hundepopulation in Oberösterreich um knapp 20.000 Tiere auf 83.429 an. Im selben Zeitraum gingen die angezeigten Hundebisse von 232 auf 168 im vergangenen Jahr zurück – siehe Grafik.
Hundebesitzer müssen Prüfung machen
„Die Entwicklungen der letzten beide Jahre stimmen mich positiv. Natürlich werden wir die Zahlen weiter hin genau beobachten, um sagen zu können, ob der deutliche Rückgang im Zusammenhang mit der Pandemie steht oder ob dies bereits ein erster positiver Effekt des neuen Sachkundenachweises ist“, so Lindner. Damit spricht der Politiker an, dass künftige Hundebesitzer eine theoretische Ausbildung im Ausmaß von mindestens sechs Stunden absolvieren und diese mit einem schriftlichen Test abschließen müssen.









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