Wende im Fall Luise

Strafunmündigkeit gegoogelt: Zwölfjährige stach zu

Ausland
23.03.2023 20:01

Einen Tag nach der Beerdigung der zwölfjährigen Luise kamen am Donnerstag neue, entsetzliche Details zu der Bluttat ans Tageslicht. So waren die Ermittler bisher davon ausgegangen, dass die Ältere der beiden Tatverdächtigen die Haupttäterin sei. Doch nun zeigt sich: Das jüngere, zwölf Jahre alte Mädchen dürfte die tödlichen Stiche ausgeführt haben. Zuvor googelten die beiden noch, ob sie strafunmündig wären ...

Bei der Hausdurchsuchung der zwölfjährigen Tatverdächtigen wurden entsprechende Dokumente sichergestellt. Wie auch in Österreich können in Deutschland Unter-14-Jährige nicht wegen ihrer Taten belangt werden. Der brisante Fund legt den Verdacht nahe, dass die Mädchen vor dem Mord sicher gehen wollte, straffrei davonzukommen, berichtet Focus Online. 

30 Messerstiche am Körper des Opfers
Auch zum Tathergang werden immer mehr erschütternde Details bekannt. So sollen die beiden Mitschülerinnen Luise in das Waldstück in der Nähe von Freudenberg in Nordrhein-Westfalen gelockt haben und zuerst versucht haben, sie mit einem Plastiksack zu ersticken. Als das nicht gelang, soll die 13-Jährige das Opfer festgehalten, die Zwölfjährige die tödlichen Stiche ausgeführt haben. Insgesamt 30 Messerstiche wurden von der Gerichtsmedizin auf Luises Körper gefunden. 

Nach dem Angriff sollen die Verdächtigen das Mädchen eine Böschung hinabgeworfen haben, dort verblutete die Schülerin. Auslöser der Wahnsinnstat dürften verletzte Gefühle gewesen sein. Hatte es zuerst geheißen, dass Luise im Vorfeld gemobbt worden sei, so berichten mehrere deutsche Medien nun, dass das Opfer sich mit einem anderen Mädchen über die Figur einer der Tatverdächtigen lustig gemacht haben soll. Offiziell bestätigt wurde dies aber nicht.

Noch immer Fragen offen
Auch wenn mittlerweile immer weitere Details bekannt werden - nach wie vor bleiben einige Fragen in der Causa offen. So zum Beispiel zum weiteren Schicksal der mutmaßlichen Täterinnen. Medienberichten zufolge befindet sich zumindest die Hauptverdächtige weiterhin in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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