Ein schweres Muskeltrauma warf Mainz-Legionär Marlon Mustapha monatelang aus der Bahn. Nun kämpft sich der Ex-Admiraner, der zweimal unters Messers musste, zurück.
Seine Einsatzminuten wurden von Spiel zu Spiel mehr - ehe das Unheil am 16. September in der deutschen Bundesliga gegen Hertha BSC seinen Lauf nahm, sich Mainz-Legionär Marlon Mustapha eine schwere Muskelverletzung zuzog. „Ich habe einen Schlag abbekommen, danach sogar noch 15 Minuten weitergespielt.“
Eigentlich unfassbar. Denn die Diagnose hatte es in sich. „Es handelte sich um eine Ossifikation, also um ein schweres Muskeltrauma“, erzählt der Stürmer. „Die Ärzte fragten mich, ob ich einen Autounfall hatte.“ Da diese Verletzung bei Fußballern eher unüblich sei. „Ich war natürlich geschockt. Meine Karriere stand an der Kippe, war von meinem Heilungsprozess abhängig“, so der 21-Jährige, der gleich zweimal unters Messers musste.
Zurück im Kader
„Ich hatte Gott sei Dank ein super Umfeld. Auch mein Berater Merih Türker war stets an meiner Seite, das ist in diesem Geschäft nicht selbstverständlich.“ Jetzt startet der Angreifer wieder quasi bei null. Wobei - wer Marlon aus seiner Admira-Zeit kennt, weiß, dass das Wörtchen Aufgeben nicht in seinem Wortschatz vorkommt. Er steht bereits wieder im Kader.
„Ich bin froh, wieder so nah an der Mannschaft zu sein. Jetzt liegt es an mir, mich zu empfehlen.“ Eine Mammutaufgabe. Der FSV feierte ausgelassen mit einem eigenen Umzugswagen die Fasnacht - und natürlich auch die drei jüngsten Bundesliga-Siege in Folge. „Obwohl ich nicht dabei war, freut mich das natürlich sehr.“ Dennoch gilt: „Ich habe einmal bei der ersten Elf angeklopft und werde es wieder tun …“










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