Lange hatte kein Arzt Interesse daran sich im Linzer Süden anzusiedeln. Nun gibt es aber gleich eine ganze Gruppe. Damit die interessierten Mediziner nicht doch noch abwandern, hofft VP-Stadtvize auf städtische Mithilfe bei der Immobiliensuche für ein Primärversorgungszentrum.
Mit Pauken und Trompeten wurde vergangene Woche das nunmehr neunte Primärversorgungszentrum in Oberösterreich eröffnet. Sechs Haus- und zwei Kinderärzte haben sich – wie berichtet – in Traun zusammengetan, um eine wohnortnahe und effizientere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Ein Umstand, von dem die Menschen im Linzer Süden bislang nur träumen konnten. Denn der Ärzte-Engpass – vor allem in Sachen Kinderärzte – spitzte sich dort zuletzt immer mehr zu und Ausschreibungen der Ärztekammer für vakante Stellen stießen bei potenziellen Medizinern auf null Interesse.
„Linz muss Verantwortung übernehmen“
Doch nun wäre laut VP-Stadtvize Martin Hajart tatsächlich eine Gruppe von Ärzten bereit, zwischen Pichling und der Neuen Heimat das so dringend benötigte Primärversorgungszentrum zu eröffnen. Allerdings: Es fehlt an einer geeigneten Immobilie. Nicht nur deshalb buhlt VP-Stadtvize Martin Hajart im kommenden Gemeinderat um die Unterstützung von FP-Gesundheitsreferent Michael Raml und SP-Liegenschaftsreferent Dietmar Prammer. „Die Stadt muss ihre Verantwortung wahrnehmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Schaffung von attraktiven Rahmenbedingungen für eine künftige Primärversorgungseinheit im Linzer Süden mitwirken. Durch die Bereitstellung von geeigneten Räumlichkeiten könnte man einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung leisten“, will Hajart nicht riskieren, dass die interessierten Ärzte abwandern könnten.
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