29.03.2005 14:11 |

Dauerständer

Ärzte schicken Häftling nach Hause zu seiner Frau

Eigentlich hätte er seine sechs Monate, die er wegen verschiedener Eigentumsdelikte ausfasste, noch hinter Gittern absitzen müssen, doch eine Dauer-Erektion ließ einen Häftling aus Tschechien vorzeitig das Licht der Freiheit erblicken: Da ihm auch die Ärzte nicht helfen konnten, schickten sie ihn nach Hause zu seiner Frau...

Angenehm ist es wahrscheinlich nicht, permanent mit einer Erektion durchs Leben zu schreiten, doch den Kopf muss ein tschechischer Häftling aus der Stadt Pilsen deswegen nicht hängen lassen: Schließlich hat ihm sein medizinisches Problem eine vorzeitige Entlassung aus den Gefängnis beschert.

Hart, aber schmerzlich
Der 37-Jährige leidet an einer seltenen Krankheit namens Priapismus, bei der sich Blut im Penis staut. So weit, so normal! Das Problem ist nur, dass das Blut dort bleibt und eine andauernde, schmerzhafte Erektion verursacht. Diese Störung kann nur beseitigt werden, wenn sie unmittelbar nach ihrem erstmaligen Auftreten behandelt wird. Für den Tschechen ist es hart, aber er wird sich daran gewöhnen müssen...

Frau soll Abhilfe schaffen
Nach einer eingehenden Untersuchung durch die Gefängnisärzte kamen diese auf alle Fälle zur Ansicht, dass der Mann bei seiner Frau in besseren Händen ist als im Knast und schickten ihn nach Hause...

Symbolbild