Hilfsfonds aufgestockt

Hilfe für Menschen, denen Stromabschaltung droht

Politik & Wirtschaft
23.12.2022 16:00

„Wir spannen einen Schutzschirm für Haushalte auf, die von einer Energieabschaltung bedroht wären, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können", kündigen Politiker und Energiemanager in Oberöstereich an. Zugleich verzichten Linz AG und Energie AG Oberösterreich bis März darauf, zahlungssäumigen Haushalten die Energieversorgung abzuschalten.

Konkret wird der bestehende Energiekostenfonds aufs Zwanzigfache und damit auf eine Million Euro aufgestockt. „Dieser Fonds hilft, wenn die Energierechnung plötzlich nicht mehr bezahlt werden kann“, sagen LH Thomas Stelzer, der Linzer Stadtchef Klaus Luger und Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer rechtzeitig zu Weihnachten. „Ein Energieabschalteverzicht bis März nächsten Jahres nimmt zusätzlich Druck raus“, erläutert Erich Haider, Generaldirektor der Linz AG. „Wir sehen es auch als unsere Verantwortung, gerade in den Wintermonaten jenen Menschen zu helfen, die es wirklich brauchen“, ergänzt der scheidende Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich, Werner Steinecker.

Sozialorganisationen sind Anlaufstellen
Die Wurzeln für den Hilfsfonds hat die Linz AG bereits vor knapp zehn Jahren mit vielen Sozialorganisationen von Stadt und Land gelegt; das sind zum Beispiel Sozialberatungsstellen und Schuldnerberatungen. Betroffene wenden sich an eine der folgenden: ARGE für Obdachlose, Caritas Sozialberatung Linz, Land OÖ - Sozialberatungsstelle der Abt. Soziales, Magistrat Linz - Sozialberatungsstelle KOMPASS, Pro Mente OÖ, SCHULDNERHILFE OÖ, Sozialverein B 37, Schuldnerberatung Oberösterreich, Verein Wohnplattform, Volkshilfe OÖ, Wohnungslosenhilfe MOSAIK Vöcklabruck.

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