In der Vorwoche gab es noch einen eindringlichen Appell der Jäger, Landwirte, Umweltexperten, der Polizei und der Politik beim heurigen Jahreswechsel doch auf private Feuerwerke zu verzichten. Eine erste Kontrolle der Polizei zeigt, aber dass es noch immer viele Unverbesserliche gibt.
Unglaubliche 55 Kilo Pyrotechnik hat die oberösterreichische Polizei am Wochenende bei Kontrollen im Mühlviertel im Grenzgebiet zu Tschechien sichergestellt. Der Großteil betraf Böller der Kategorien F3 und F4, die Profis vorbehalten sind. Erlaubt sind im privaten Bereich nur Pyrotechnik bis zur Kategorie F2.
Lebensgefährliches „Vergnüngen“
„Spitzenreiter“ war ein Sprengkörper mit einer Nettoexplosivmasse von 200 Gramm, der bei Explosion in unmittelbarer Nähe laut Polizeiexperten lebensgefährlich sein kann.
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450 Kontrollen wurden durchgeführt, 13 Personen nach dem Pyrotechnikgesetz angezeigt. 15 Verwaltungsanzeigen wurden wegen des Imports von pyrotechnischen Gegenständen erstattet. Die Nettoexplosivmasse der sichergestellten Feuerwerkskörper betrug laut Polizei mehr als neun Kilo. Weitere Kontrollen bis Silvester wurden angekündigt. Und: Im Gemeindegebiet sind private Feuerwerke eigentlich ohnedies verboten.
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