Nach dem Großbrand in der Nacht auf Montag in Osttirol, bei dem ein Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes in Oberlienz bis auf die Grundmauern abgebrannt ist und mehr als 50 Tiere verendeten, konnte die Polizei nun die mögliche Ursache klären.
Demnach dürfte „mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt“ das nächtliche Flammeninferno ausgelöst haben. „Die Brandursachenermittlungen vor Ort ergaben, dass das Feuer seinen Ausgang in dem nördlichen Abstell- bzw. Lagerraum im Erdgeschoss genommen und sich folglich auf die beiden darüber liegenden Stockwerke und den Dachstuhl ausgebreitet hat“, berichtete die Exekutive am Dienstagnachmittag.
Bauer durch Geräusche aus Schlaf gerissen
Kurz nach Mitternacht war der 43-jährige Landwirt aufgrund „knarrender Geräusche“ aus dem Schlaf gerissen worden. Als er nach dem Rechten sah, bemerkte er, dass das westlich vom Bauernhof befindliche Wirtschaftsgebäude in Vollbrand stand! Der Bauer setzte sofort einen Notruf ab und brachte anschließend seine Familie in Sicherheit.
Dutzende Tiere in Flammenhölle verendet
Für den Bezirk Lienz wurde daraufhin ein Feuerwehr-Abschnittsalarm ausgelöst. Fast 300 Florianis kämpften gegen die gewaltige Feuersbrunst an. Einige Tiere konnten noch in Sicherheit gebracht werden. 31 Kühe und mehr als 20 Hühner verendeten jedoch.
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