Was passiert, wenn sich Künstler und kunstsinnige Geschäftsleute zusammentun? Richtig: eine mehr als außergewöhnliche Ausstellung. Im Keller eines Modegeschäftes und auf Podesten, die über die Taborstraße verteilt sind, ist noch bis 15. Dezember die künstlerisch dargestellte Geschichte einer mexikanischen Drogenbaronin zu bewundern.
Hans Heisz ist in der Wiener Kunstszene wahrlich kein Unbekannter mehr. Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten organisiert er um die Leopoldstadt bereits den beliebten und jährlich im Frühling stattfindenden Atelierrundgang. 2013 sorgte er für Aufregung in der Szene, als er mit der aufsehenerregenden Initiative „Diese Straße ist Kunst“ die Taborstraße kurzerhand selbst zum Kunstwerk erklärte.
Auch sein monatlich stattfindender Künstlertisch im Café Prindl - der nächste findet am 7. Dezember um 19 Uhr statt - soll Künstler und Interessierte an einen gemeinsamen Tisch bringen. Nun schloss sich der umtriebige Wiener mit der Kunstfotografin Eva Kosinar für die Ausstellung „Droge Gold“ zusammen.
Podeste auf der Taborstrasse
Das Besondere daran: Die Ausstellung findet sowohl an der frischen Luft als auch an unvermutetem Ort statt. Sieben Podeste säumen die Taborstraße, damit auch Menschen angesprochen werden können, die sonst nicht viel mit Ausstellungen am Hut haben. Der Rest der Schau - darunter Fotocollagen, Grafiken, Experimentaldesign, Goldtafeln und funkelnde Kristalle - ist im Keller der Geschäftsleute Matthias Hehn und Claudia Rauhofer ausgestellt.
Sie stellen die Räumlichkeiten des Modegeschäftes „strictly Herrmann“ in der Taborstraße 5 zur Verfügung. Wer interessiert ist, kann „Droge Gold“ noch bis einschließlich 15. Dezember bewundern. Die beiden Künstler stehen jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr im Geschäft für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
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