Der Landtag hat die Klimaneutralität bis 2040 beschlossen. Damit wird eine lange Forderung von Klimaschützern jetzt endlich erfüllt. Für die Aktivisten um keinen Tag zu früh - die Zeit drängt.
Knalleffekt in Sachen Klimaschutz in Niederösterreich: Aktivisten hatten es lange gefordert, am Donnerstag wurde es nun entschieden: Mit Zustimmung von ÖVP, SPÖ, Grünen und Neos wurde im Landtag in St. Pölten der Weg zur Klimaneutralität bis 2040 beschlossen. „Es war wirklich ein guter Tag für den Klimaschutz. Im Landtag wurde neben der Klimaneutralität auch unser Weg zur blau-gelben Energieunabhängigkeit beschlossen, mit massiven Ausbauplänen für erneuerbare Energie. Hinzu kommen schnellere Verfahren und mehr Bürgerbeteiligung“, erklärt Landesvize Stephan Pernkopf gegenüber der „Krone“. Niederösterreich habe hier als erstes Bundesland den Klimaschutz in der Verfassung verankert.
Demonstranten vor dem Landhaus
Vor dem Landhaus hatten Fridays-For-Future-Demonstranten lautstark ihre Forderung nach schnellem Handeln seitens der Politik bekräftigt. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, die Devise lautet: jetzt oder nie. Wir müssen endlich vom Scheinklimaschutz zum echten Klimaschutz übergehen“, erklärte Johanna Frühwald noch kurz vor der Landtagssitzung.
Verdreifachung bis 2035
Laut Pernkopf sehen die konkreten Pläne vor, durch sogenanntes Repowering und gleichzeitigen Ausbau der Windkraft eine Verdreifachung der Leistung bis 2035 zu erzielen: „Mit 250 neuen Windrädern und 130.000 neuen PV-Anlagen sowie 200 neuen Biomasse-Anlagen“, rechnet der Landesvize vor.








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