Unfall oder Angriff?
Tote bei Absturz von Polizeihubschrauber in Mexiko
Beim Absturz eines Polizeihubschraubers sind in Zentralmexiko fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Pilot habe den Helikopter noch manövriert, um nicht in ein Wohngebiet einzuschlagen, heißt es. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich um einen Unfall. Allerdings seien auch Ermittlungen eingeleitet worden, um einen Angriff auszuschließen.
Unter den Toten sei auch der Sekretär für öffentliche Sicherheit des Bundesstaates Aguascalientes, so Gouverneurin Teresa Jiménez. Alle Menschen an Bord seien getötet worden.
In einem in den sozialen Netzwerken verbreiteten Video war zu sehen, wie der Hubschrauber fast senkrecht auf eine grüne Fläche im Ort Jesús María in Aguascalientes abstürzte.
Mutmaßliche Mitglieder des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación hatten Tage zuvor in Aguascalientes Plakate mit Drohungen gegen die Behörden aufgehängt. Die Gruppe ist eines der stärksten Verbrechersyndikate in Mexiko.
In dem lateinamerikanischen Land gibt es zahlreiche Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen, die oft auch Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften haben.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.